Das Gericht besteht hauptsächlich aus Schweinegulasch, Sauerkraut und Rinderbrühe.
- 500 g Schweinegulasch
- 2 Zwiebeln, gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, gehackt
- 1 EL Paprikapulver
- 400 g Sauerkraut
- 200 ml Rinderbrühe
- 150 g Schmand
- 2 EL Öl
- Salz und Pfeffer
1. Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln glasig dünsten.
2. Gulasch hinzufügen und rundherum anbraten. Knoblauch und Paprikapulver einrühren.
3. Mit Rinderbrühe ablöschen und ca. 1 Stunde köcheln lassen.
4. Sauerkraut hinzufügen und weitere 30 Minuten garen.
5. Zum Schluss Schmand unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Tipp: Servieren Sie das Szegediner Gulasch mit frischem Brot, Eiernudeln oder Kartoffeln. Ein Klecks Schmand oben drauf gibt dem Gericht eine besonders cremige Note. Wer Knoblauch nicht mag,kann ihn weglassen.
Das Szegediner Gulasch, bekannt für seine würzige Kombination aus Fleisch, Sauerkraut und Paprika, hat eine interessante Geschichte, die eng mit einer ungarischen Legende verbunden ist. Obwohl der Name des Gerichts auf die Stadt Szeged hinweisen könnte, stammt es wahrscheinlich aus einer ganz anderen Quelle: der Kreativität und dem Einfallsreichtum des ungarischen Schriftstellers József Székely.
Die Legende erzählt, dass József Székely, ein ungarischer Dichter und Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, eines Abends ein Gasthaus in Budapest aufsuchte. Als er seine Bestellung aufgeben wollte, stellte sich heraus, dass die Küche fast leer war. Es gab nur noch Reste von zwei Speisen: Schweine-Pörkölt (eine Art ungarisches Gulasch) und Sauerkraut.
Um die verbleibenden Zutaten nicht zu verschwenden, schlug Székely vor, beide einfach zu mischen und gemeinsam zu servieren. Der Koch folgte dieser Idee, und so entstand eine völlig neue Mahlzeit – ein würziges, leicht säuerliches Gericht, das bei Székely und den anderen Gästen großen Anklang fand.
Das Gericht wurde als "Székelykáposzta" (Székely-Kraut) bekannt und verbreitete sich schnell. Es fand nicht nur in Ungarn, sondern auch in den Nachbarländern, insbesondere in Österreich, großen Zuspruch. Dort wurde es später als "Szegediner Gulasch" populär, vermutlich aufgrund der Assoziation mit der Stadt Szeged, die für ihre Paprikaproduktion bekannt ist.
Lasse: "Der geilste Gulasch, den ich kenne!!!"
Heiko: "Dieses Rezept der bulgarischen Küche ist der Oberhammer. Eine tolle Anleitung, so wird es perfekt."